TV – Konzert in Bielefeld am 18.1.2018 – Vorverkauf startet

4.August.2017

Ihr Lieben,

es gibt tolle Neuigkeiten:
am Donnerstag, den 18.1.2018 zeichnen wir für den Bielefelder Sender Kanal 21 ein 60minütiges Live Set auf.
Es gibt 3 Bands an dem Abend: die Udo Klopke Band, AuthentiCity und Tessic.
Wir eröffnen um Punkt 19:00 Uhr.
Der Sender hat sehr viel Erfahrung in der Durchführung Aufzeichnung von Konzerten, der Mitschnitt wird per NRWision in bis zu 4 Millionen Haushalten zu empfangen sein.

Wer schon immer mal bei einer Konzertaufzeichnung dabei sein wollte, hier ist die Chance!!

Die VVK Tickets Tickets zum Preis von 10,-€ zzgl. 2,-€ Versand gibt es ab sofort bei mir, und sie sind limitiert auf 50 Stück. Es wird auch eine Abendkasse geben (15,-€), aber ich gehe davon aus, dass die Tickets bis dahin weg sein werden.

Wenn Du dabei sein willst: Einfach eine email an info@udo-klopke.de oder an udo-klopke-band@arcor.de, mit der gewünschten Anzahl und eine Postadresse, wohin die Tickets gesendet werden sollen.
Sie kommen mit Rechnung, per Post.

Wer sich vorher einhören möchte: Zum Preis von 10,-€ gibt es das letzte Album „the pirate´s son“ dazu.

18.1.2018
Udo Klopke Band/AuthentiCity/Tessic
TV Aufzeichnung/Kanal 21 – Bielefeld
Meisenstraße 65/Halle 12 (GAB Gelände)
Beginn: 19:00 Uhr

Also, ganz einfach:
pn oder email mit der Info:

- wieviele Tickets?
- CD dabei?
- Postadresse

Einen tollen Sommer!

Udo

“Hallo, Berlin….!”

23.März.2017

Udo Hauskonzert Litwin

- Alleine auf Tour -

Anfang Februar habe ich mir meine akustischen Gitarren, eine Stompbox und einen Schellenkranz, und eine kleine Anlage geschnappt, und bin auf Solo-Tour durch Deutschland gegangen. Ich wusste in etwa was auf mich zukommt, da ich letztes Jahr schon einmal das gleiche unternommen hatte, 9 Konzerte waren es damals. Dieses Mal waren es 12, umgerechnet in Kilometern sind das 4000…in Euro weiß ich es gerade leider nicht.

Man weiß natürlich nie, ob alles gut geht, aber das ist ja allgemein immer so im Leben. So hielten die 2 Wochen denn auch viele Glücksmomente aber auch einige kleinere und größere Katastrophen bereit, aber der Reihe nach…

Tourstart ist in Enkirch an der Mosel, bei Tom (Toms Musikkeller). Es ist der erste Gig, und da ich das neue Programm bislang nur der Tapete in meinem Arbeitszimmer vorgespielt habe (die Reaktion war verhalten), brauche ich etwas um reinzukommen. Da ist so ein Donnerstags-Konzert vor 10 Leuten genau richtig…

2. Tag, Fulda:
Ich bin im Backstage, ein sehr schöner Club. Das Konzert läuft gut, ich merke aber, dass die 2 Sets a` 50 Minuten doch echt an die Substanz gehen und nehme mir für den Rest der Tour vor in der Pause etwas einzuwerfen…nein, kein Koks, Traubenzucker! Was habt ihr denn gedacht…:)
Irgendwann im zweiten Set fängt jemand im Zuschauerraum an zu meinem Song `Norway` Mundharmonika zu spielen, und zwar richtig gut. Stefan heißt er, stellt sich heraus. Er war letztes Jahr auch schon da, und dieses Mal ist er vorbereitet.
Die Sache mit dem „Leute auf die Bühne holen“ ist die: Die Kompetenzspanne reicht von „goldene Momente“ bis „Schnappatmung“, aber der Stefan kann es. Wir spielen im Zugabenset „Superstitious“ von Stevie Wonder zusammen, und der Boden brennt.

3. Tag, Waldenburg/ Bayern:
Ich bin das erste Mal hier, und da ich unverhofft früh ankomme, stelle ich mich mit meinem Wagen erst einmal 2 Stunden auf einen Acker, und übe auf dem Rücksitz Gitarre.
Es muss wohl von außen ein wenig seltsam ausgesehen haben, denn ich ernte von mehreren vorbeifahrenden Radfahrern seltsame Blicke. Aber ich habe ein echt anspruchsvolles Programm zusammengestellt, und da ich den kompletten Tag immer mit Reisen, Sound checken, Konzerten, (und irgendwann muss ich auch mal schlafen) verbringe, muss ich einfach üben. Außerdem ist Gitarre spielen für mich wie eine Sucht, 2 Stunden Konzert reichen da einfach nicht aus.
Die Show läuft ist astrein, und wir machen direkt einen Termin für nächstes Jahr aus.

4. Tag, Birkenried/Bayern:
Da ich eine Matinee spiele, also Konzertbeginn 14°° Uhr ist, und ich ja auch noch hinfahren muss, schaffe ich es nicht zu üben.
Der Trick: Früher aufstehen. Ich wähne mich alleine in der Pension, also stelle ich den Wecker auf 6:00 Uhr, und übe vor der Abfahrt noch Tommy Emmanuel Songs.
Als ich um 7:00 Uhr erstes Türenschlagen höre realisiere ich, dass ich wohl doch nicht so alleine war wie ich dachte. Gut, dass ich nichts von den Sex Pistols üben musste…
Das Konzert: Ich bin das zweite Mal hier, und es wird voller.
Allerdings kriege ich ein anderes Problem:
Wer schon einmal auf einem meiner Konzerte war, der weiß, dass ich gerne etwas zu den Songs erzähle. Im Idealfall habe ich mir ja bei den Texten etwas gedacht.
Hier hält ein Gast meine Moderationen/Ansagen/Erklärungen für eine Aufforderung zum Gespräch, und zwar alleinig an ihn. Jeder meiner Sätze, jede Bemerkung wird kommentiert, auch während der Songs.
Jeder Unterhalter weiß, wie schwierig solche Situationen sind. Ich hatte das schon mehrfach, und das Beste ist, die Sache mit Humor zu nehmen, den Störer „mitzunehmen“.
Das funktioniert immer. Hier nicht.

5. Tag/Neuss:
Heimspiel, und gut voll. Das Konzert ist toll, und ich treffe jede Menge Freunde und Bekannte.

6. Tag/Viersen:
Eigentlich eine Bank, aber dieses Mal sind wenige Leute da, wahrscheinlich dem Sonntag geschuldet. Egal, denn die, die gekommen sind, tragen mich durch einen sehr schönen Abend.

7. Tag/Osnabrück:
Grolsch Songnight, im Spitzboden der Lagerhalle. Ich bin zum zweiten Mal eingeladen.
Mit mir eine Band aus Grossbritannien, und, für mich DER Knaller des Abends: das belgische Duo „Coffee or not“. Der Bandname ist so unspektakulär wie die Band sensationell ist.
Zu zweit, und unter Zuhilfenahme von Loops, Drums, Gitarre und Keyboards gibt es sehr interessante und echt ausgecheckte Songs, und zwar mit einem Sound, wie ich ihn noch nicht gehört habe.
Zuviel für einige wenige Besucher, die während des Auftritts gehen. Der Rest ist total begeistert.

8. Tag Burgwedel:
Hauskonzert bei meinem Kumpel Joe Litwin. Auch hier treffe ich viele Freunde und Bekannte.
Joe supportet mich mit seinem Sohn Arne am Cajon, das Konzert ist gut, das Publikum etwas laut, aber noch im Rahmen, und die letzte Nummer des Abends ist eine wilde Mischung aus Melissa Etheridge und AC/DC, zusammen mit Joe und Arne. Was ein Abend!

9. Tag/Berlin:
Für das nächste Jahr, Notiz an mich: NICHT zig Km zum Auftritt fahren, aufbauen, soundchecken…und direkt auf die Bühne springen.
Das Konzert ist zwar klasse, und hier sind auch mehr Leute als letztes Mal, aber ich habe 2
kleinere Kreislaufaussetzer…während ich singe. Das ist ein bisschen scary. Ich hätte DOCH das Koks in der Pause nehmen sollen.
Tourbooking ist immer ein Balanceakt. Da ich viel in Clubs spiele, sind dort natürlich die Wochenenden als Konzerttage sehr beliebt, es kommen einfach mehr Leute.
Für eine Tour muss ich aber auch Montag bis Donnerstag belegen, und da diese Veranstalter rar sind, kommen dann eben manchmal solche Kilometer zustande.

Denn Abend beschließe ich bei 2 Glas Rotwein und Gesprächen über Literatur mit meiner Gastgeberin Berit…what a lucky guy I am!

10. Tag/Gütersloh – Hauskonzert:
Andrea und Michael kenne ich schon lange. Zu einer Zeit als ich noch in Top 40 Bands gespielt habe, waren sie häufig da. Jetzt bin ich bei ihnen auf einem Hauskonzert eingeladen, und sie stellen echt einen tollen Abend auf die Beine.
Bei Hauskonzerten weiß man auch nie, ob erstens genügend Leute kommen, und (zweitens) ob die, die kommen auch ein Konzert hören wollen. Der Gastgeber bestimmt hier den Rahmen.
Beim Aufbau stelle ich allerdings fest: mein Gesangsmikro ist in Berlin geblieben, und das IST eine Katastrophe, denn ohne Verstärkung ist so ein Konzert einfach nicht möglich, nicht über 2 Stunden. Wenn nur 3 Leute anfangen zu reden, fängt der Sänger an das auszugleichen in dem er lauter singt, irgendwann ist dann Schluss.
Ich bin aber auch der König der Liegen-Lasser. Von dem Equipment, was schon auf diversen Bühnen geblieben ist, hätte ich mir schon jede Menge Koks für die Pausen kaufen können….Traubenzucker! Ich meinte Traubenzucker!

11. Tag/Menslage:
Volles Haus im Karbarosa. Leider habe ich aber noch kein Mikro. Den Abend in Gütersloh konnte ich retten, weil ich über ein Gitarrenmikro gesungen habe, irgendwie ging es…
Der Berliner Club schickt mir meines nach Hause, davon habe ich aber heute nichts.
Zum Glück kenne ich ein paar Musiker, unter anderem Wolfgang, der auch Gitarre spielt und singt, und in der Nähe wohnt. Er leiht mir 2 Mikros, ich kann also sogar auswählen.
Birgit Eckhoff schreibt eine sehr schöne Rezension für die NOZ über das Konzert.
One more Show to go…

12. Tag/St. Peter Ording:
Letztes Konzert der Tour, und noch einmal voll. Es ist schon erstaunlich welche Energien man freisetzt, wenn das Ziel vor Augen hat. Den Abend in St. Peter Ording habe ich als sensationell in Erinnerung, ich hoffe die Konzertbesucher auch. Das Programm habe ich jetzt „rund“, kann herumexperimentieren und Songs austauschen, wenn ich z.B. merke, dass etwas gar nicht ankommt, oder ich einfach mal was anderes spielen muss.
Meinen Song „Silvermoon“ mag ich akustisch mittlerweile lieber als meinen YouTube-„Hit“ „A different way“, der drückt mit der Band einfach viel besser.
Mein CD Koffer ist jetzt leer, aber ich kann zum Glück darauf hinweisen, dass es das Album ja auch online zu kaufen gibt.

Fazit:
Zwischen den Konzerten habe ich auch noch kleinere Sideman-Gigs gespielt, und noch 2 Galas, die mir die Kasse ein bisschen aufbessern, so dass ich auf einen ganz schön vollen Februar kam.
Kilometer waren es tatsächlich 4.000, 14 Sätze Saiten habe ich verbraucht, und die Bünde meiner Haupt Akustikgitarre sind komplett runter.
mein Highlight sind neben den Konzerten, und ein Grund warum sich so etwas lohnt: Die Begegnung mit Menschen überall, Gespräche (ausser während des Konzertes…) und Eindrücke aus total unterschiedlichen Gegenden.
Das Alleine-reisen muss man allerdings können. Ich freue mich schon auf erste Shows mit dem Trio.
Also: Was für ein Monat! Danke an alle, die es zu den Shows geschafft haben.
Die ersten Tour-Gigs für 2018 sind schon gebucht, und es wird auch wieder heißen:
„Hallo, Berlin…“

Foto: Ray Getty

Solo-Deutschland Tour 2017

11.Januar.2017

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Im Februar 2016 habe ich mir meine akustischen Gitarren und eine kleine Anlage genommen, und eine Tour durch Deutschland gemacht…alleine, ohne Band, ohne Schlagzeug, Bass und Keyboard. Clubs, Song Nights, Hauskonzerte, es war alles dabei. Ich habe viele interessante Leute kennengelernt, mal vor vielen Zuschauern gespielt, selten vor wenigen.

Das war toll, und ich habe mir gedacht: „Wenn ich schon so weit gekommen bin, kann ich auch noch weiterlaufen…“

Gedacht, getan: Im Februar 2017 geht es wieder los.

- 2.2. 56850 Enkirch/Tom´s Musikkeller (www.t-o-m-s.de)

- 3.2. 36037 Fulda/Backstage (www.backstage-fulda.de)

- 4.2. 74638 Waldenburg/Gleis 1 (www.gleis1.net)

- 5.2. 89423 Birkenried/Kulturgewächshaus (www.birkenried.de)

- 10.2. 41460 Neuss/Börsencafe (www.boersencafe-neuss.de)

- 12.2. 41747 Viersen/Tommy´s Workshop (www.acoustic-delite.de)

- 16.2. 49074 Osnabrück/L.halle (www.lagerhalle-osnabrueck.de)

- 17.2. 30938 Großburgewedel/Hauskonzert

- 23.2. 13187 Berlin/Zimmer 16 (www.zimmer-16.de)

- 25.2. 49637 Menslage/Karbarosa (www.karbarosa-wirtschaft.de)

- 27. 2. 25826 St. Peter Ording/ Cafe Instinct (www.cafe-instinkt.de)

Wie macht ihr eigentlich den Sound?

5.Januar.2017

Hallo, und ein frohes neues Jahr!
Danke für die vielen netten Rückmeldungen zu unserem kleinen Tour-Film.
Es haben uns auch ein paar Fragen zu den Instrumenten, und zum Equipment allgemein erreicht.
Welches Instrument spielst Du, und aus welchem Grund?
Da haben wir auch noch ein kleines Video dazu:

Der kleine Tourfilm

23.Dezember.2016

Im Oktober haben wir den Bus beladen und eine Tour quer durch Deutschland gemacht. Es ging von Fehmarn, über St.Peter Ording, Aachen, Peine, bis runter nach Heilbronn, Burghausen und München. Irgendwann haben wir uns gedacht: “Lass doch mal die Kamera mitlaufen. Vielleicht können wir da hinterher einen kleinen Film über die Tour draus schneiden…” Und hier ist er, der kleine Tourfilm. Wir freuen uns natürlich über Daumen und Kommentare!

Tour 2016

7.Juli.2016

Hallo!

Wir werden im Herbst mit dem neuen Album quer durch Deutschland unterwegs sein.
Hier eine erste Übersicht der bislang bestätigten Termine.

2.8. 58455 Witten/Zeltfestival Ruhr (solo)

23.9. 49610 Quakenbrück/Theaterwerkstatt
24.9. 31863 Coppenbrügge/Woodstore
25.9. 49610 Quakenbrück/Theaterwerkstatt – offener Workshop
26.9. 25826 St. Peter Ording/Cafe Instinct

13.10. 23769 Fehmarn/Wulfener Hals
14.10. t.b.a.
15.10. 47441 Moers/Die Röhre
17.10. 45478 Mülheim a.d. Ruhr/SOL Kulturbar

28.10. 47533 Kleve/Culucu
29.10. 74072 Heilbronn/Ebene 3 im K3
30.10. 83119 Obing/Zur Post
31.10. 84489 Burghausen/Knoxoleum

5.11. 41460 Neuss/Haus der Jugend

Neues Video: Solo Deutschlandtour 2016

6.Juli.2016

Anfang 2015 hatte ich ein Angebot auf einem Festival zu spielen.

Es kamen dann aber Bedenken auf, dass wir mit meinem Trio zu laut sein könnten. Also, bin ich alleine hingefahren. Das war ein bisschen gewagt, denn ich hatte bislang nur einmal den Singer/Songwriter `Honig` solo supportet, mit 3 Songs.

Als dann bei dem Festival auf einmal 500 Leute vor mir standen, habe ich doch einmal schlucken müssen, aber Kneifen gilt nicht: Augen zu, und auf…:)

Es hat Spaß gemacht, und ich habe mir gedacht: „Hm…der nächste logische Schritt wäre doch eine Solo Tour durch Deutschland“.
Habe ich dann auch gemacht, hier ein kleiner Film dazu:

“The Pirate´s son” – Solotour 2016

17.März.2016

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“…ein Album, das man getrost als kleine Sternstunde sowohl des Singer/Songwriter- als auch des Rock-Pop-Genres bezeichnen kann.” (Rheinische Post 1/2016)

„The Pirate´s son“ – Frühjahrstour 2016

Es ist geschafft! Mit knapp 4.500 Kilometern mehr auf dem Tacho habe ich das neue Album einmal quer durch die Republik vorgestellt.
Ich hatte das Soloprogramm das erste Mal 2015 auf dem Zeltfestival Ruhr getestet, und das erste abendfüllende Konzert in Münster gegeben. Es wurde also logischerweise Zeit für eine Deutschlandtour.

Hier ein kleiner Bericht:

Hamburg:
…oder fast Hamburg: Bargteheide. Silke und Frank laden zum Hauskonzert, und kriegen ein volles Haus hin! In Erinnerung bleiben mir 2 Mädchen, die das ganze Konzert über eine
Tanzperformance vor mir aufführen, und die Musik, die mir der syrische Flüchtling (dem die beiden bei Behördengängen helfen) vorspielt. Coole Musik, die ich noch nicht kannte.

Ich tariere so langsam das gleichzeitige Spiel von Gitarre, Stompbox/Schellenkranz und der Stimme aus. Alles gleichzeitig zu machen ist nicht ganz leicht, zumal viele Songs aus dem Repertoire wegfallen. Sie haben zu viele Nebenmelodien, oder sind rein instrumental, und somit auf Bass/Drums angewiesen. Aber wenn man es einmal hat, ist die Ausdrucksfreiheit enorm.
Was für mich gut funktioniert: Erst einmal die Gitarre und den Gesang sicher haben, dann einen einfachen Beat darunter bauen, und den dann immer weiter verfeinern…bis es irgendwie nach einem Song von mir klingt.

Kiel:
Mittagskonzert, Matinee, oder wie ich es gerne nenne: ZU-FRÜH-Konzert!
Ich kriege ganz langsam Routine im Aufbau des Set-Ups und bin so früh fertig mit dem Soundcheck, dass ich vor dem Konzert noch eine Runde über den Kieler Hafen schaffe, bei knapp 0° C…Super Idee.
Der Club ist voll und die Leute hören zu. Das ist wichtig, denn wenn man ganz alleine spielt, ist man hochkonzentriert. Wenn dann eine Feiergesellschaft den letzten Mallorca-Urlaub noch mal in allen Einzelheiten nachspielt: Good bye, gefühlvolle Performance…
Aber Kiel: you rocked!

Osnabrück:
Das erste Mal in der Lagerhalle, auf Einladung von Heinz Rebellius bei der ‘Grolsch Song Night’. Heinz´Band (Cliff Barnes and the fear of winning) habe ich früher oft live gesehen, und war schon stolz von ihm eingeladen zu werden.
Die Song Night hat immer 3 Gäste. Ich spiele zwischen Wutke & Faust und der Anna Mitchell Band, die gerade auf Deutschlandtour sind. Und die haben echt Pech: Anna ist total erkältet, und am Nachmittag ist ihnen auch noch der Tourbus in Osnabrück verendet.
Wutke & Faust legen ein grandioses Set hin, und ich denke als ich auf die Bühne gehe: „Na toll, und jetzt du alleine…“. Wenn einen solche Gedanken packen helfen ein paar Psychotricks. Zum Beispiel dass ein paar Leute extra wegen mir angereist sind, unter anderem mein ehemaliger Englischlehrer, der mal zu mir gesagt hat: „Hey Udo, coole Texte, ich habe alles verstanden“…oder, äh… zumindest so ähnlich…

Krefeld:
Jazzkeller, mit dem Trio. Markus Bender am Bass und Heiko Braun an den Drums.
Ich liebe den Jazzkeller. Über die Jahre (wir waren das 7. oder 8. mal da) kommen immer mehr Leute und wir sind mittlerweile knapp vor voll.
Bernard und Jeanette führen den Club astrein!

Peine/Gadenstedt:
Auf Einladung von Jutta Reuting bin ich, nach dem Triokonzert vor 2 Jahren, dieses Mal alleine da. 2 Zeitungsredakteure sitzen im Publikum (wovon ich nichts weiß), und schreiben 2 begeisterte Rezensionen.
Was mir in Erinnerung bleiben wird: In Reihe 1 sitzt ein Herr, der während des Konzertes permanent auf sein Handy guckt und immer wieder etwas schreibt und rauf- und runterscrollt. Das alles mit unbewegter Miene, die er auch beibehält, wenn ich moderiere, einen Schwank erzähle, zum Klatschen animiere. Das stört mich nicht weiter, kennt man ja aus dem Kino. Die Veranstalterin ist nicht so gnädig. Sie kann so etwas nicht leiden, und dann auch noch in Reihe 1.
Das hat der Fotograf wohl auch so gesehen, denn der Herr ist absoluter Bildmittelpunkt in der Printausgabe am nächsten Tag. Ich will nicht wissen, was seine Frau gesagt hat: “ Da bist Du EINMAL mit Bild in der Zeitung, und dann guckst Du auf Dein Handy WÄHREND der Mann auf der Bühne singt… Hermann!“ Oder doch, ich will es doch wissen, was sie gesagt hat…

Berlin:
Mein erstes Mal in Berlin, unter eigenen Namen. Ich bin stolz.
Ich betrete salbungsvoll die Bühne und eröffne mit den Worten:“ Hallo Berlin! Das wollte ich schon immer mal sagen!“ Die 10 Konzertbesucher lachen und klatschen.
Ansonsten: Tolles Konzert in einem Pankower Club. Ich lerne das Wort „Zuspielbox“ und den sächsischen Dialekt des Tontechnikers zu verstehen.
Ab jetzt habe ich knapp 1500 km durch den Süden vor mir.

Fulda:
Hier war letztes Mal der Tour Tiefpunkt, weil einfach kein Mensch zur Show gekommen war.
Das passiert immer mal wieder, und, wie ich inzwischen weiß, nicht nur mir.
Immer wieder kommen, trotz massiver Werbung und Bemühungen, nur einer oder zwei, oder fünf Zuschauer (siehe Berlin). Davon darf man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sonst darf man gar nicht erst anfangen seine Musik aus der Heimatstadt herauszutragen.
Dieses Mal sind im ‘Backstage’ aber knapp 30 Leute, und es wird ein toller Abend.
Ich beschließe ihn mit Ralf, dem Clubbesitzer, mit Rotwein und Talk bis um 1:30 Uhr.

Heilbronn:
Nach 5 Stunden Schlaf geht es weiter nach Heilbronn in die Ebene 3.
Eigentlich sollte ich heute in einer ganz anderen Location spielen!
Rückblick: Ich sitze 2 Wochen vor der Tour im Bus der ‘Fantastic Company’, deren Gitarristen ich gebeten wurde zu vertreten, und checke noch einmal meine Tourtermine.
Als ich zu diesem Samstag komme, sehe ich im Kalender des Clubs eine Rock-Coverband.
Ich halte das für ein Versehen und rufe noch aus dem Bus den Veranstalter an.
Der sitzt gerade in einer Theatervorstellung (mit Handy, siehe Peine), und fällt aus allen Wolken.
Es stellt sich heraus: Sein Laptop mit allen Buchungen und Kontakten wurde ihm geklaut und er hat alles mühsam aus dem Gedächtnis nachkonstruiert. Respekt, nur: Ich bin ihm irgendwie abhanden gekommen.
Was machen? Die andere Band ist gebucht und schon pressemässig weit im Vorfeld angekündigt.
Jetzt machen sich Kontakte wirklich bezahlt. Ich maile die Clubbesitzerin der Ebene 3 in Heilbronn an, ob sie mir aus der Patsche helfen kann, und tatsächlich: Sie bucht mich kurzerhand mit auf ein schon bestehendes Konzert. Ich verdiene hier nichts, aber ich bin dankbar nicht in einem Hotelzimmer herumzusitzen bis zur Sonntags-Show.
Apropos Hotelzimmer: Das Zimmer für Heilbronn buche ich, wie ich das oft mache, selber.
Und dieses Mal geht es in die Hose…Das Zimmer spottet jeder Beschreibung. Es gibt Löcher in den Wänden, dafür aber keine Farbe an derselben. Das Bett (oder Teile davon) kommen mir entgegen und das Ganze macht den Eindruck als würde Norman Bates´ Mutter gleich um die Ecke kommen.
Als ich die Besitzerin darauf anspreche erzählt sie mir die Geschichte ihrer Scheidung und wie ihr Ex-Mann jeden Euro aus dem Hotelbetrieb abpresst, so dass sie den Laden jetzt hinschmeisst. Ich wäre ihr letzter Gast, und morgen ist Schlüsselübergabe an den neuen Besitzer.
Danke für die Vorwarnung. Augen auf bei der Buchung. Obwohl, hatte ich eigentlich. Die Bilder im Internet sahen super aus…

Kulturgewächshaus Birkenried/Gundelfingen:
Ich lehne nach 3 Stunden Schlaf und knapp 2 Stunden Fahrt im Nirgendwo an
meinem Auto und schaue in die Landschaft als ein Jeep mit quietschenden Reifen neben mir hält. Heraus springt eine energische Frau, die mich mit den folgenden Worten anspricht:
„Servus, haben Sie gerade auch die Schüsse gehört?“
Ach, Schüsse waren das. Ja, habe ich tatsächlich. Woher die gekommen wären. Ich deute vage hinter mich. „Da, so ungefähr“.
„Verdammt, da wildert schon wieder einer in unserem Revier…!“
Steigt ein, und fährt mit durchdrehenden Reifen wieder ab…in die entgegengesetzte Richtung, in die ich gezeigt habe… Willkommen in Bayern!
Das Kulturgewächshaus ist mäßig voll, ich bin aber auch zum ersten Mal hier.
Das Umfeld ist traumhaft. Mitten auf dem platten Land ein Biotop mit vielen kulturellen Angeboten, wo die Welt sich die Hand gibt. Künstler aus Kanada, England, U.S.A. spielen hier. Tja, und ich…ich bin wieder da im Februar 2017 und freue mich schon drauf!

Mülheim a.d. Ruhr:
Letztes Konzert der Solo-Tour in der SOL Kulturbar. Ich bin mittlerweile warmgespielt.
Das Konzert ist cool, vor nicht allzu vielen Leuten, aber das ist wohl dem Wochentag (Dienstag) geschuldet. Rolf Gummel schießt tolle Fotos, unter anderem das Titelfoto dieses Blogs, und ich freue mich darauf nächste Woche zwei Shows mit dem Trio zu spielen.
2 Solo-Shows wurden übrigens aufgezeichnet, Mülheim und Gundelfingen. Vielleicht
machen wir noch etwas daraus.

Die beiden Konzerte in Enkirch und Höhr-Grenzhausen mit Heiko Braun und Ralf Metz sind eine sehr schöne Zugabe auf eine tolle Frühjahrstour !

Danke an alle Konzertbesucher, alle Konzertveranstalter, Helfer und ausdrücklich NICHT an die Mutter von Norman Bates in Heilbronn!
Danke fürs Lesen und: Bis bald!
Udo

Foto: Rolf Gummel

Solotour

9.Februar.2016

Hallo,

es gibt ein paar tolle Neuigkeiten:

- Mitte Februar wird es für mich auf eine kleine Solotour quer durch Deutschland gehen.

Da freue ich mich sehr darauf! Sehen wir uns?

 

Hier sind die Termine:

20.2. Alte Stellmacherei – Kattenhagen 1a, 31246 Ilsede-Gadenstedt

21.2. Zimmer 16 – Florastraße 16, 13187 Berlin

26.2. Backstage – Lindenstraße 38, 36037 Fulda

27.2. Ebene 3 – Berliner Platz. 12, 74072 Heilbronn

28.2. Kulturgewächshaus – Birkenried 5, 89423 Gundelfingen an der Donau

1.3. SOL Kulturbar – Akazienallee 61, 45478 Mülheim a.d.Ruhr

 

Im Herbst geht es dann im Trio quer durch Deutschland. Wenn alle Termine bestätigt sind, gibt es sie auch hier.

 

Ausserdem erreichen uns echt tolle Rezensionen zu “The pirate´s son”, worüber wir uns sehr freuen!

Hier eine Auswahl:

„Das dritte Album von Udo Klopke ist absolut gelungen.“  (Gitarre und Bass 12/2015)

“…ein Album, das man getrost als kleine Sternstunde sowohl des Singer/Songwriter- als auch des Rock-Pop-Genres bezeichnen kann.” (Rheinische Post 1/2016)

„Da hat Udo Klopke also tatsächlich nicht zu viel versprochen. Dieses Album gibt der Langeweile keine Chance. Absolut empfehlenswert.“ (Hooked on music  11/2015)

„Egal welches Genres der Gitarrenmusik sich die Neusser annehmen: Die großartigen Arrangements erlauben Songlängen über fünf Minuten ohne an Tiefgang und Energie zu verlieren.“      (Coolibri 1/2016)

Es gibt auch schon ein paar schöne Bewertungen bei Amazon:

http://www.amazon.de/Pirates-Son-Udo-Klopke-Band/dp/B016OSBM3K/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455021094&sr=8-1&keywords=udo+klopke

 

 

 

“The Pirate´s son” veröffentlicht!

27.Oktober.2015

Es gibt einen Grund zum Feiern, denn das neue Album „The pirate´s son ist veröffentlicht!

Und wir haben uns einiges einfallen lassen im Studio:

13 Songs, 10 davon mit Gesang, 3 Instrumentals.
Mit Songs von Country („Long distance runner“) über treibende Rocknummern (“Driving”, Shameless”) bis hin zu ruhigen Liedern mit Akustikgitarre und Akkordeon („The pirate´s son“) haben wir genau die Bandbreite auf der CD, die die Band auch live auszeichnet.

So ziemlich jeden Einfall, den wir im Studio hatten, haben wir auch ausprobiert, und vieles findet man tatsächlich auf der Platte wieder. So gibt es einen Shantychor (“City by the sea”), Backingvocals im 11/8 Takt, Slidegitarren und jeder Menge Ideen mehr.

Aber all das soll natürlich dem Song dienen und ihn unterstützen. Der Song muss etwas aussagen, seine Geschichte erzählen und einen mitnehmen. Ohne diese Geschichte ist ein Solo nur eine Aneinanderreihung von Tönen und ein Chor nur ein Chor.

„The pirate´s son“ ist, wie jedes Singer/Songwriter Album, sehr persönlich und die Songs sind an völlig unterschiedlichen Orten entstanden:
Der Titeltrack beispielsweise verdankt seine Entstehung der langen Wartezeit zwischen Soundcheck und Show in einem Hotelzimmer in Potsdam, und handelt von dem manchmal schwierigen Verhältnis zwischen Vätern und Söhnen.
„Higher, faster, more“ schrieb sich quasi von selbst, nach einer sehr schwierigen persönlichen Phase.
„City by the sea“ handelt vom Heimatstadt-Gefühl, dass man ein Leben lang in sich trägt.

Die Instrumentalsongs haben zwar keinen Text, tragen ihre Titel aber auch nicht ohne Grund. „Clear day, mountain view“ beispielsweise ist J.S. Bach beeinflusst und hat seinen Titel von einem Foto eines Bergsees in Tirol, während „Driving“ eine akustische Fahrt mit einem PS-Boliden darstellt, in Tempo 200!

Anyway, es ist ein tolles Album geworden, auf das wir sehr stolz sind und wir hoffen, das es Dir auch gefällt!

- Wo kann ich es bekommen?

Es ist auf allen gängigen digitalen Plattformen wie Amazon (dort auch als CD), itunes etc. erhältlich.

Du bekommst es auch bei meinem Label Acoustic Delite (www.acoustic-delite.de) oder bei uns.

Sende uns einfach eine email. Das Album kommt per Rechnung und  kostet 14,90 € + 2,-€ Versand.

 

Bis bald!

Udo